AMD Ryzen

AMD kündigt Hexa-/Quadcore-CPUs und APUs an

In den kommenden Wochen wird AMD die Ryzen 5 mit bis zu sechs Zen-Kernen für unter 300 US-Dollar veröffentlichen. Im zweiten Halbjahr 2017 folgen die Ryzen 3 mit vier Kernen und Ryzen-Chips mit integrierter Grafik, intern Raven Ridge genannt.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Parallel zur Vorstellung der Ryzen 7 genannten Octacore-Prozessoren, dem 1800X, dem 1700X sowie dem 1700, hat sich AMD zu weiteren Modellen mit weniger Rechenwerken und solchen mit integrierter Grafikeinheit geäußert. Die schnelleren CPUs mit bis zu sechs Kernen heißen Ryzen 5, die Quadcores werden als Ryzen 3 vermarktet, und auch die Varianten mit iGPU sollen ein Ryzen-Branding erhalten. AMD liefert passend dazu eine Folie, welche die Bezeichnungen aufschlüsselt, so steht ein G- oder S-Suffix für einen Desktop-Chip mit integrierter Grafik.

 

Offiziell benannt hat AMD bisher zwei neue Modelle: Den Ryzen 5 1600X mit sechs Kernen und SMT für zwölf Threads bei 3,6 bis 4,0 GHz sowie einer TDP von 95 Watt und den Ryzen 5 1500X mit vier Kernen plus SMT bei 3,5 bis 3,7 GHz und einer TDP von 65 Watt. Zur Größe des L3-Caches äußerte sich der Hersteller nicht, anzunehmen sind aber 16 MByte und 8 MByte. Der Hexacore dürfte aus zwei CCX bestehen, bei denen jeweils ein Kern deaktiviert ist. Der Quadcore besteht vermutlich schlicht aus einem CCX. Erscheinen sollen die Ryzen 5 im zweiten Quartal 2017, zuletzt war von April die Rede.

Als Gegner für zumindest den unter 300 US-Dollar teuren Ryzen 5 1600X hat AMD sich den Core i5-7600K ausgesucht: Mit Multihreading im Cinebench R15 schafft der 1600X (6C/12T) laut Hersteller 1.132 Punkte, der Core i5-7600K (4C/4T) nur 702 Punkte. Weitere Werte nennt AMD nicht, unserer Erfahrung mit dem Ryzen 7 1800X nach dürfte der 1600X jedoch in Spielen kaum langsamer sein als das Topmodell. Das macht ihn preislich sehr interessant.

Quelle: AMD